FOODPRINT – Premium Nassfutter für Hunde im [Futter-Test]

Es ist mal wieder Zeit für einen Futter-Test. Schließlich geht es im Juli mit den Vierbeinern für 4 Tage nach Usedom und da BARFen im Urlaub immer eine etwas komplizierte Sache ist, kommt es uns ganz gelegen, dass wir diesmal das Premium Nassfutter von FOODPRINT testen durften. Wer hier schon mal mitgelesen hat weiß, dass ich meine beiden Hunde eigentlich BARFe. Das hat unter anderem damit zu tun, dass meine Hündin ziemlich „übel“ auf Trockenfutter und auch auf das meiste Nassfutter reagiert – von Blähungen, über Bauchschmerzen, bis hin zu heftigem Durchfall. 

Also kommen bei uns eher ausgewählte Leckereien auf den Tisch in den Napf ;-), die eben nicht für oben genannte Probleme sorgen. Wie schon gesagt, ich BARFe seit vielen Jahren aus Überzeugung, weil ich sehe wie gut es meinen Hunden tut und wie gern sie es fressen. Es gibt jedoch Ausnahmen. Zum Beispiel im Urlaub. Da ist es meist kompliziert mit der BARFerei, weil es entweder an Kühlschränken oder Frostfächern fehlt oder an Läden, in denen ich Frischfleisch für Hunde kaufen kann – oder beides.

Also bleibt noch die Alternative hochwertiges Nassfutter zu kaufen, das beide Hunde vertragen. Und da testen wir dann gern mal was neues aus.

Was ist FOODPRINT Nassfutter überhaupt?

FOODPRINT Nassfutter ist eine Marke von Fressnapf – und das Futter gibt es auch nur bei Fressnapf zu kaufen.

Beworben wird FOODPRINT damit, dass

  • es in Lebensmittelqualität hergestellt wird (betrifft die eingesetzte Qualität der Rohstoffe Fleisch, Obst und Gemüse aus Deutschland).
  • die Inhaltstoffe einer Dose nahezu alle per QR-Code online nachverfolgbar sind.
  • die Rezeptur zu 100% getreidefrei ist.
  • die Qualität durch das ifp-Institut für Produktqualität geprüft und zertifziert wurde.

Das sind erst einmal sehr gut klingende Argumente, sich für FOODPRINT zu entscheiden. Entscheidend ist für mich aber das Futter im Napf, wie meine Hunde es aufnehmen und vertragen.

Was haben wir getestet?

Foodprint Nassfutter für HundeWir haben ein ziemlich großes Testpaket bereitgestellt bekommen – sogar ein echt chicer Napf war dabei! 🙂 Ansonsten gab es die Futtersorten Huhn mit Apfel und Steckrübe und Pute mit Kalb, Karotten und Rotkohl.

Klingt für den Zweibeiner erst einmal ziemlich ansprechend. Was mir recht schnell aufgefallen ist, ist dass jede Dose oben mit einem QR-Code versehen ist. Den kann man mit dem Smartphone einscannen. Ist der Code gescannt, wird man zum Petfood-Check weitergeleitet und kann dort einige Informationen zum Inhalt der Dose herausfinden.

Beispielsweise erfährt man dort, woher die einzelnen Inhaltsstoffe des Nassfutters kommen – mit Postleitzahl und Ortsangabe. Hier mal ein Beispiel:

Inhaltsstoffe FOODPRINT

Außerdem erfährst du da nochmal einiges über die jeweiligen Analytischen Bestandteile und Zusatzstoffe der Dose, die du in diesem Moment verfüttern möchtest.

FOODPRINT im Feinschmeckertest von Sunny und Pan

Nassfutter in der DoseSo ein Hundefutter-Test ist bei mir eigentlich keine große Wissenschaft. Solange kein Getreide und ein relativ hoher Fleischanteil im Futter enthalten ist, ist die erste wichtige Voraussetzung schon mal erfüllt.

Das zweite wichtige Kriterium: meine Hunde müssen es fressen. Nicht selten standen beide vor ihren Näpfen, rümpften kurz die Nase und gingen wieder.

Drittes wichtiges Kriterium: wenn es den Hunden geschmeckt hat, muss es ihnen „nur noch“ bekommen. Das stellt sich meist einen halben bis einen Tag später heraus.

Also ging es los. Dosen auf und zum ersten Geruchstest. Ich rieche selbst gern mal am Nassfutter und muss sagen, dass es bei den Sorten diverser Hersteller da sehr starke Unterschiede gibt. Ich habe festgestellt, je weniger das Futter nach „typischem Nassfutter“ riecht, umso besser hat es meinen Hunden meist geschmeckt und umso besser haben sie es auch vertragen.

Vielleicht ein Indiz dafür, dass je weniger „Geruchs-Verstärkerei“ – oder was auch immer für diesen „Dosen-Duft“ zuständig und da drin ist, es umso bekömmlicher ist, je weniger es riecht (?) – aber das ist nur so eine These am Rande.

Ebenfalls so eine persönliche Feststellung ist: je weniger das Futter zu einem „Einheitsbrei“ verarbeitet worden ist, umso besser schmeckt es meinen Hunden.

So wanderten also die ersten beiden Dosen mit Huhn und Pute in die Näpfe. Das sah dann so aus:

Foodprint Nassfutter im Napf

Es sind auf jeden Fall noch Stückchen darin zu erkennen. Der Geruch war okay soweit und die beiden Vierbeiner warteten schon ungeduldig hinter mir – sieht man auf dem Foto natürlich nicht :-).

Hat geschmeckt Zu meiner Überraschung wurde diesmal gar nicht lange am Napf herumgeschnuppert und lange darüber nachgedacht, ob man das nun fressen sollte oder nicht.

Die Beiden legten direkt los und putzten im Nu ihre Näpfe leer. Ich war begeistert. Stellte sich nur noch die Frage, wie es mit der Bekömmlichkeit aussehen würde. Auch da wurde ich überrascht. Natürlich sieht der Stuhl nach einem Nassfutter immer etwas anders aus als bei einer BARF-Ernährung. ABER: wir hatten weder mit Blähungen, noch mit Durchfall zu tun. Ein super Fazit für unsere beiden.

Um direkt auch mal den Test zu machen, ob sie das Futter auch weiterhin mögen würden, gab es am Abend gleich nochmal eine Portion. Und auch da wurde mit Vergnügen gefuttert. #daumenhoch

Unser Fazit

Das Nassfutter von FOODPRINT bringt für mich einige Dinge mit sich, die ich echt gut finde. Hier mal meine Reihenfolge der besten Argumente für das Futter:

#1 Meine Hunde fressen es gern und vertragen es gut
#2 Es ist zu 100% getreidefrei und
#3 Es ist nachverfolgbar, woher die einzelnen Rohstoffe (in Lebensmittelqualität) kommen

Die Idee der Nachverfolgung finde ich wirklich gut. Sie macht vor allem transparent, dass auch ein Nassfutter für Hunde nicht irgendwo an einem Ort „zusammengeschustert“ wird. Das schafft für mich zumindest etwas mehr Vertrauen als es bei anderen Nassfuttersorten der Fall ist. Auch wenn das dennoch keinen Aufschluss über das Leben des Rindes gibt, das mal auf dem Bauernhof XY in Wilhelmshaven gelebt hat.

Ein weiterer Aspekt ist die Sache mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Preise für die Dosen (je nachdem welche Größe man braucht) sind allesamt nicht unbedingt „günstig“, sondern bewegen sich durchaus im höheren Preisbereich (ca. 5,99 EUR pro Kilo). Aber ich denke, dass sich das bei der Qualität und den Zusatz-Services wie der Nachverfolgung auch rechtfertigen lässt. Für uns jedenfalls ist das Nassfutter definitiv eine gute Urlaubs-Alternative.

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Posted by Jasmina

Hallo, mein Name ist Jasmina und ich bin die Autorin bei diehundewiese.de. Zu mir gehören 2 Fellnasen, die hier ebenfalls einer wichtigen Aufgabe nachgehen: sie sind meine Ideengeber! :-) Beruflich bin ich im Online Marketing selbständig und blogge zu diesen Themen auch unter Onlinelupe.de.

  1. Mein Hund ist auch sehr empfindlich, wenn es um Futter geht. Zum Glück hat uns der Tierarzt beraten, auf was wir beim Futter achten sollen, damit er keine Probleme mit seinen Analdrüsen hat. Das Futter wirkt auf jeden Fall sehr gut. Cool, dass man die Orte der Inhaltsstoffe nachvollziehen kann, das habe ich bis jetzt bei noch keinem Futter gesehen.

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  2. Wir haben in diesem Sommer auch das Problem, dass wir für unsere Hündin für unterwegs ein echt gesundes Nassfutter brauchen. Pammy, 6j. LabbiLady, bekommt zuhause selbst zubereitetes (gekochtes) Futter aus Muskelfleisch, Wasser und Gemüse plus Zusätze, quasi BA(R)F eben nur nicht roh. Und bei den meisten Nassfutter-Sorten steht einfach nicht wirklich drauf, was drin ist. Außerdem ist oft der Anteil an Innereien deutlich zu hoch. Mir ist dieser Tage auch FoodPrint in die Hände gefallen und die Zutatenliste überzeugte mich. Wenn auch nicht ganz ohne so doch mit nur wenig Anteil an Innereien und so werden wir diesen Sommer wohl mit FoodPrint unterwegs sein. Glücklicherweise brauche ich keinen Geschmackstest mit Pammy durchführen, sie ist ein MAMPFHund und frisst buchstäblich alles was ihr vor die Nase kommt.
    Was mich noch interessieren würde, Jasmina – nehmen deine Hunde nach wie vor bedarfsweise gerne das FoodPrint-Nassfutter?

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