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Zeckenprophylaxe für Hunde – warum vorbeugen wichtig ist

25. Oktober 2011 by Hundewiese in Gesundheit, Krankheiten with 2 Comments

Wie bekannt ist, können Zecken sehr gefährliche Krankheiten auf Mensch oder Tier übertragen. Eine der bekanntesten durch Zecken übertragenen Krankheiten ist die sogenannte Borreliose, welche durch den Borrelia Burgdorferi Erreger ausgelöst wird. Meist erkrankt der Mensch oder der Hund erst einige Monate nach der Ansteckung mit dem Erreger durch den Zeckenstich. Typische Symptomatiken dieser Erkrankungen sind dann Fieber, Bewegungsunlust, Gelenkschmerzen, Erkrankungen an Nieren, Haut oder Herzen oder auch neurologische Krankheiten. Der Zeckenbefall selbst ist nur selten zu vermeiden. Deswegen sollten Sie Ihren Hund gerade in den wärmeren Monaten auch regelmäßig auf Zeckenstiche untersuchen.

Zeckenprophylaxe für HundeWeiterhin sollte man jedoch zu nachfolgenden Maßnahmen greifen, um den eigenen Vierbeiner vor möglichen übertragenen Krankheiten zu schützen.

1. Den Hund gegen Borreliose beim Tierarzt impfen lassen.

2. Regelmäßiges Überprüfen des Hundes auf Zeckenstiche

3. Korrektes Entfernen der Zecke bei einem Zeckenstich.

Ob ein Erreger von der Zecke zum Hund übertragen wird, ist unter anderem auch abhängig von der Verweildauer der Zecke an Ihrem Hund. Deswegen sollte die Zecke schnellstmöglich und dennoch korrekt entfernt werden. Sofern Sie sich dies nicht zutrauen oder damit keine Erfahrungen haben, sollten Sie zur Hilfe einen Tierarzt aufsuchen.

Ansonsten sollten Sie insbesondere zwei Dinge beachten:

1.Verwenden Sie kein Öl, um die Zecke zu entfernen! Dies hat zur Folge, dass die Zecke vermehr Speichel abgibt, wodurch sich die Infektionsgefahr drastisch erhöht.

2. Benutzen Sie eine spezielle Zeckenzange! Die Anwendung einer Zeckenzange kann Ihnen Ihr Tierarzt erklären. In keinem Fall darf der Kopf der Zecke in der Haut Ihres Hundes stecken bleiben.

3. Die Zeckenstichstelle sollte nach Entfernen der Zecke desinfiziert werden.

Im Rahmen der tierärztlichen Behandlung von Hunden gehört die Zeckenprophylaxe zu den sogenanntenVorsorgemaßnahmen. Sofern Sie für Ihren Hund eine Hundekrankenversicherung bei der AGILA Tierversicherung abgeschlossen haben, werden Kosten für Vorsorgemaßnahmen bis zu einem Beitrag in Höhe von 65 Euro pro Jahr von dieser übernommen.

Weiterhin zählen Wurmkuren und Impfungen zu den Vorsorgemaßnahmen

Bildquelle: Ixodes ricinus von acidpix bei Flickr

 

 

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2 Kommentare

  1. Das Wichtigste zu Impfungen für Hunde | Die Hundewiese26. Oktober 2011 at 13:52Reply

    [...] zählen Wurmkuren und Floh-/Zeckenprophylaxe zu den [...]

  2. Tobias31. Oktober 2011 at 22:17Reply

    Das mit dem in Öl ertränken ist – warum auch immer – noch immer total weit verbreitet.
    Als ich ein Kind war, haben wir das auch noch mit den Zecken auf uns selbst so gemacht, dass das eigentlich total kontraproduktiv ist, hab ich erst viel später erfahren…
    Echt doof, wie hartnäckig sich sowas hält.

    Ich bin aber ohnehin ein Fan von Vorbeugung…
    Benutze vorm Spazierengehen in zeckengefährdeteren Gegenden (also im Park, im Wald, etc. ) immer Advantix vorm Weggehen, damit die erst gar nicht beißen und funktioniert eigentlich sehr gut.
    Wenn doch mal was drauf ist, dann eben mit Zeckenzange abnehmen und die Stelle beobachten.
    Wenn sich was verändert oder die Stelle rot wird, unbedingt zum Tierarzt… so mach ichs immer.

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