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Mit welchen Kosten man für einen Hund rechnen muss

28. Oktober 2011 by Hundewiese in Tipps & Tricks with 0 Comments

Die Idee, sich einen vierbeinigen Gefährten anzuschaffen, ist recht schnell erschaffen und schon träumt man von ausgedehnten Spaziergängen, Spielereien und der wohltuenden Anwesenheit einer Fellnase. In der ersten Euphorie vergisst man jedoch recht schnell den Überblick zu behalten und auch darüber nachzudenken, dass ein Hund nicht nur zeitlichen, sondern finanziellen Aufwand bedeutet. Sich darüber schon vorab im Klaren zu sein, finde ich extrem wichtig, denn nicht selten werden Hunde ganz rasch wieder in das Tierheim abgeschoben, wenn die ersten größeren Wehwehchen eintreten und der Tierarzt die entsprechende Rechnung stellt.

Welche laufenden Kosten fallen für einen Hund an?

Diese Kosten sollte man in verschiedene Kategorien einteilen. Einige sind abhängig von der Größe und der Art des Hundes, mit anderen Kosten wiederum kann man fest kalkulieren.

Fixe Kosten für einen Hund

Zu den fixen – also fest kalkulierbaren – Kosten gehören:

  • Hundesteuer
  • Impfungen & Wurmkuren

Variierende Kosten für einen Hund

  • Futter (je nach Größe des Hundes und Qualität)
  • Tierarzt (bei Krankheiten oder Verletzungen)
  • Ausstattung (Halsband, Geschirr, Körbchen, Leine, Spielzeug – diese Dinge gehen auch mal kaputt)
  • Hundeschule und/oder Hundetrainer
  • Versicherungen (Hundehalter-Haftpflicht und/oder Hunde-Krankenversicherung)

Die Kosten im Einzelnen

Von der Masse her sieht es erst einmal ziemlich überschaubar aus. Für Sunny (ca. 6/7 Jahre, 25 Kilo, Schäferhund-Mix) zahlen wir jährlich in etwa folgende Beträge.
  • Hundesteuer – 117 Euro
  • Impfungen & Wurmkuren – 90 Euro
  • Futter – 600 Euro
  • sonstige Tierarztkosten – 400 Euro
  • Versicherungen – 80 Euro
  • Ausstattung – 200 Euro

Kosten für die Hundehaltung

Das sind im Jahr schon mal ca. 1.400 Euro im Jahr (ca. 120 Euro), ohne dass wir hier von einer möglichen OP, eventuellen Erkrankungen oder notwendigen therapeutischen Behandlung sprechen. 100 Euro bei einem Tierarzt zu lassen, geschieht recht schnell. Da genügt es, dass der Hund sich eine Pfote verknackt und diese geröngt werden muss. Ein Halsband geht mal kaputt oder die Leine muss ersetzt werden – da ist man pro Zubehör locker und schnell bei 25 Euro. Ein Körbchen für einen Hund mit Schulterhöhe ca. 47 cm. kostet auch gut seine 40 bis 80 Euro – je nach Qualität und Optik und auch ein Körbchen hält nicht ewig. Hinzu kommt auch mal ein neues Spielzeug.
Monatlich sind wir damit im Durchschnitt bei Kosten von ca. 116 Euro. Das ist eine Summe, die nicht zu verachten ist. Natürlich variieren diese Kosten je nach Größe und Rasse des Hundes. Manche Hunde fressen deutlich weniger oder mehr, müssen regelmäßig geschoren werden oder sind krankheitsanfälliger als andere. Das weiß man im Voraus jedoch nie genau. Deswegen sollte man weniger auf “Glück” hoffen, als vielmehr ein finanzielles Polster für das Leben und Wohlbefinden des Vierbeiners parat haben und sich vor dem Anschaffen eines Hundes genaue Gedanken darüber machen, ob man diese Kosten tatsächlich tragen kann.
Bildquelle: Euro von Images_of_Money bei Flickr

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