Oh, du schöne Weihnachtszeit – diese Dinge sind für deinen Hund zu Weihnachten besonders gefährlich

Diese Infografik wurde von Fressnapf zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Gefahren für deinen Vierbeiner in der Weihnachtsbäckerei

So köstlich auch viele Zutaten und Erzeugnisse aus deiner eigenen Weihnachtsbäckerei sind, so gefährlich können sie teilweise auch für deinen Hund sein. Selbst wenn Zutaten wie Zimt, Rosinen & Co. uns als Menschen nichts anhaben können, sind sie für Hunde teilweise gesundheitsgefährdend oder gar tödlich.

Hefeteig

Viele leckere Weihnachtsgebäcke bestehen aus einem Hefeteig. So beispielsweise auch der Christstollen oder Hefezöpfe. Hefe hat die Eigenschaft stark aufzugehen. Und hier liegt die Gefahr für den Hund. Wird ihm Hefeteig gefüttert oder klaut er es sich selbst, geht der Hefeteig nämlich im Magen- und Darmbereich deines Hundes auf, was sehr unangenehm werden kann.

Mögliche Symptome und Folgen: 

  • Blähungen
  • Schmerzen im Bauchraum
  • Risse im Magen oder gar Darmdurchbruch

Was ist zu tun?

  • bei Verdacht und starken Symptomen unbedingt einen Tierarzt aufsuchen!

 

Zimt

Zimt ist eines der typischsten Weihnachtsgewürze. In Plätzchen oder auf anderem Weihnachtsgebäck. Uns Menschen kann Zimt nicht viel anhaben. Da es jedoch sogenannte Cumarin-Verbindungen enthält, die die Blutgerinnung hemmen, kann es für Hunde sogar tödlich enden, wenn sie Zimt zu sich nehmen.

Mögliche Symptome und Folgen: 

  • Schleimhautreizungen
  • Erbrechen
  • Benommenheit
  • Hemmung der Blutgerinnung

Was ist zu tun?

  • bei Verdacht und starken Symptomen unbedingt einen Tierarzt aufsuchen!

 

Plätzchen

plaetzchen weihnachten hundHunde sollten generell keine „Menschen-Süßigkeiten“ als Leckerchen bekommen. Schokolade wie auch Zucker sind für Hunde schädlich und auch tödlich. Gleiches gilt für Weihnachtsplätzchen. Meist enthalten sie neben Zucker und Schokolade noch Zutaten wie Nüsse, Zimt (siehe oben) usw.. Für dich ein köstliches Weihnachtsgebäck, für deinen Hund als roher Teig oder auch gebackener Keks absolut tabu.

Mögliche Symptome und Folgen: 

  • starkes Speicheln
  • Erbrechen, Durchfall,
  • Schmerzen und Blähungen im Bauchraum
  • Atemwegsblockaden
  • Magen -oder Darmverschluss

Was ist zu tun?

  • bei Verdacht und starken Symptomen unbedingt einen Tierarzt aufsuchen!

 

Weihnachtsgans oder -ente

Kommt die Familie zu Weihnachten zusammen, wird nicht selten auch extra gut und kulinarisch gekocht. Häufig kommt am Weihnachtstag oder den Weihnachtsfeiertagen auch die beliebte Weihnachtsgans (oder auch alternativ die Weihnachtsente) auf den Tisch.

Warum soll die für den Hund gefährlich sein? Ist doch schließlich Fleisch und der Hund ist ein sogenannter Karnivor.

Das Problem an der Weihnachtsgans ist – sie ist gebraten und damit wurden auch die Knochen der Gans erhitzt. Das führt wiederum dazu, dass die Knochen schnell splittern und scharfkantige Bruchstücke ergeben.

Jetzt stell dir vor, dein Hund kaut und schluckt diese Knochensplitter. Da kann man sich ausmalen, wie Luft- und Speiseröhre oder gar Magen und Darm schnell von innen verletzt werden können.

Sorge bei so leckeren Dingen wie der Weihnachtsgans also bitte dafür, dass dein Vierbeiner da nicht einem unbeobachteten Moment heran kommt und verfüttere bitte auf keinen Fall Gänsereste mit Knochen an deinen Hund!

Mögliche Symptome und Folgen: 

  • Verletzungen im Luft- und Speiseröhre
  • Verletzungen in Magen und Darm
  • Atemnot
  • Blutungen

Was ist zu tun?


 

Gefahr unterm Weihnachtsbaum

weihnachtsbaumNeben der Weihnachtbäckerei spielt aber auch der Weihnachtsbaum bzw. Christbaum zum Weihnachtsfest eine zentrale und tragende Rolle. Häufig ist er das Meisterstück der Weihnachtsdeko und unter ihm werden oft Geschenke drapiert.

Hundehalter sollten auch dabei mit ein wenig Weitsicht agieren, denn auch hier lauern einige Gefahren für den Vierbeiner.

Schmuck am Weihnachtsbaum

Es beginnt leider schon bei der Weihnachtsdekoration des Baums. Brennende Kerzen, Glaskugeln und Lametta sehen nicht nur toll aus, sondern können auch für deinen Hund ziemlich spannend sein.

Was mit Glaskugeln passiert, die ein Hund spannend findet, brauche ich hier hoffentlich nicht erklären. Bricht das Glas können die Scherben zu Verletzungen an den Pfoten und im Maulbereich führen. Und solche Verletzungen auszukurieren, dauert lange und ist schmerzhaft.

Auch Kerzen sehen am Weihnachtsbaum super aus, aber sie sollten nicht brennen, wenn dein Hund unbeaufsichtigt im Raum ist. Und verschluckter Kerzenwachs kann zu unangenehmen Verstopfungen führen.

Auch nicht ungefährlich ist Lametta. Es ist bleibhaltig und ist daher nicht nur für uns Menschen schädlich, sondern auch für Hunde.

Ebenfalls aufpassen solltest du mit Duftölen und Räucherkerzen – sie enthalten ätherische Essenzen, die starke Vergiftungserscheinungen verursachen können.

Fazit – Fällt Weihnachten aus bei so viel „Gefahr“?

Nein, natürlich nicht 🙂 Das ist schon mal die gute Nachricht. Ihr solltet aber aufpassen. Besonders wenn dein Hund noch sehr jung, sehr neugierig und sehr verspielt ist, sind alle neuen Dinge natürlich ganz besonders interessant. Eine Übersicht mit noch mehr Infos dazu findest du übrigens hier bei Fressnapf.

Mit ein paar kleinen vorausschauenden Maßnahmen (Hund nicht allein mit brennenden Christbaumkerzen im Raum lassen, Weihnachtsgans nicht allein mit dem Hund in der Küche stehen lassen .. ) und ein paar Trainingseinheiten in Sachen „Erziehung“ kannst du den meisten Gefahren aus dem Weg gehen und mit deinem Vierbeiner ein tolles Weihnachtsfest verbringen und genießen.

Wir drei wünschen euch noch eine schöne Vorweihnachtszeit!

Bildquellen: fressnapf.de, pixabay.com

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Jasmina

Posted by Jasmina

Hallo, mein Name ist Jasmina und ich bin die Autorin bei diehundewiese.de. Zu mir gehören 2 Fellnasen, die hier ebenfalls einer wichtigen Aufgabe nachgehen: sie sind meine Ideengeber! :-) Beruflich bin ich im Online Marketing selbständig und blogge zu diesen Themen auch unter Onlinelupe.de.

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