Wie wichtig sind Knochen in der Hundeernährung?

Über die Ernährung des Hundes habe ich hier schon einiges geschrieben. Da ging es mal um die Frage, wie man das beste Hundefutter für den eigenen Hund findet, die besten 3 Lachsöle für Hunde oder auch Rezepte für super leckere Hundekekse. Besonders, wenn man seinen Hund mit der Methode „BARF“ ernährt, ist es wichtig, auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Fütterung des Hundes zu achten. Ein wichtiger Baustein dieser Ernährungsweise sind Knochen. Warum das so ist und wie du Knochen gezielt in die Ernährung deines Hundes einbauen kannst und worauf du bei der Fütterung von Knochen und Knorpel achten solltest, zeige ich Dir in diesem Artikel. 

Knochen als wichtiger Bestandteil der Hundeernährung

Der Knochen im Allgemeinen ist bereits für viele als Sinnbild fest verankert mit dem Haustier Hund – getreu dem Motto: Wo ein Hund ist, kann auch ein Hundeknochen nicht fern sein. Gemeint sind damit aber nicht Hundekekse und andere Leckereien in Knochenform, sondern waschechte Knochen.

Der Knochen erfüllt in der Hundeernährung gleich mehrere Funktionen. Auf der einen Seite ist das Knabbern und Nagen an einem festen Knochen eine Möglichkeit, die Zahnhygiene und Zahnreinigung des Hundes zu unterstützen. Durch das Knabbern am Knochen, das natürlich mit den Zähnen erfolgt, schaben die Zähne am Knochen.

So können unter anderem Beläge und Zahnstein vom Hundezahn gerieben werden. Natürlich ist auch das nur ein Bestandteil der Zahnhygiene und kann eine zusätzliche Pflege der Zähne nicht ersetzen, um sie lange Zeit gesund und gut zu erhalten.

Eine zweite wesentliche Funktion des Knochens ist die Beschäftigung des Hundes. Meine Hunde beispielsweise kauen auf keinem anderen Hundeleckerchen so gern, genüsslich und geduldig herum wie auf einem guten Rinderknochen oder einem Kalbsunterbein. Das schmeckt natürlich wunderbar, fordert den Hund aber auch in seiner „Knabbertechnik“ – ob nur mit den Zähnen oder mit den Pfoten und den Zähnen. Es ist ein Genuss, dabei zuzuschauen, auf welch cleveren Ideen Hunde kommen können, wenn sie solch einen Knochen gern blitzblank knabbern möchten.

Und zu guter Letzt, aber nicht zu unterschätzen ist die Funktion des Knochens als Lieferant für wichtige Mineralien, Enzyme, Salze und Fette, sowie Kalzium. All diese Bestandteile benötigt der Hund im Rahmen seiner Ernährung – je nach Lebensphase mehr oder weniger davon. Kalzium beispielsweise ist besonders für junge Hunde in der Wachstumsphase sehr wichtig, um das Knochengerüst gut und stabil auszubilden.

Mit welchen Knochen kann ich meinen Hund füttern?

Stellt sich schließlich die Frage: mit welchen Knochen kann und darf ich meinen Hund füttern? My-Mosaik empfiehlt  beispielsweise die Fütterung von Rinderknochen, Geflügelknochen, Hühnergelenken, Kniegelenken und Kalbsknochen. Das ist in etwa auch die Auswahl, die bei unseren Hunden regelmäßig auf dem Speiseplan landet.

Es sei aber erwähnt, dass Geflügelknochen und Hühnergelenke am besten immer nur als getrocknete bzw. verarbeitete Hundeleckerchen gefüttert werden sollten. Gekochte Geflügelknochen sollte man auf keinen Fall füttern! Durch das Kochen dieser Knochen verändert sich deren Struktur, was schließlich dazu führt, dass diese Knochen sehr leicht splittern. Die Splitter können sich im Schlund, Magen oder Darm verhaken und so zu großen Problemen und Schmerzen führen.

Bei uns sehr beliebt sind Rinderknochen und auch Brustbein vom Rind. Wichtig ist aber auch, dass du erst einmal testest, wie dein Hund im Hinblick auf die Verdauung auf die Knochen reagiert. Du solltest wissen, dass Knochen und Brustbein den Stuhl deines Hundes stark verhärten und im schlimmsten Fall zur Verstopfung führen können. Beginne deshalb am besten mit kleinen Mengen.

Bildquelle: pixabay.com

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Jasmina

Posted by Jasmina

Hallo, mein Name ist Jasmina und ich bin die Autorin bei diehundewiese.de. Zu mir gehören 2 Fellnasen, die hier ebenfalls einer wichtigen Aufgabe nachgehen: sie sind meine Ideengeber! :-) Beruflich bin ich im Online Marketing selbständig und blogge zu diesen Themen auch unter Onlinelupe.de.

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